Die jüngere Vergangenheit
Gestern wie heute sind die Hochtaunus-Grünen stolz auf ihre Streitkultur, was sie im wesentlichen von anderen Parteien abhebt. Grüne Politiker engagieren sich nicht nur auf Orts- und Kreisebene für grüne Themen, sie streiten auch über die Grenzen hinweg für ihre Werte.
Kommunalwahl 1997
März: Sensation im Hochtaunuskreis
Die Friedrichsdorfer Grünen erreichen bei der Kommunalwahl nicht nur stattliche 16,7%, ihr Bürgermeisterkandidat Horst Burghardt setzte sich in der Stichwahl zur ersten Bürgermeisterdirektwahl auch gegen den CDU-Kandidaten durch.
September und November 2001
Dass auch heute noch die friedensbewegten Wurzeln Früchte tragen, machen die Resolution nach dem 11. September und der Kreismitgliederbeschluss zum Afghanistan-Krieg deutlich.
Landratswahl 2002
Mai: Grüne stellen Positionen der Landratskandidaten auf den Prüfstand
Zu der am 18. August stattfindenden Landratswahl tritt neben dem amtierenden Landrat Jürgen Banzer (CDU) auch Manfred Gönsch von der SPD an. Da Bündnis 90/DIE GRÜNEN beschlossen haben, keinen eigenen Bewerber ins Rennen zu schicken, wollen sie vorher beiden Kandidaten in einer öffentlichen Veranstaltung am Dienstag, dem 5. Juni, in Steinbach intensiv auf den Zahn fühlen.
Unmittelbar nach der Befragung von Amtsinhaber Jürgen Banzer (CDU) und seinem Herausforderer Manfred Gönsch (SPD) einigte sich der Vorstand auf den vorläufigen Verzicht einer Wahlempfehlung. Die Wählerinnen und Wähler seien mündig genug, sich ein eigenes Urteil zu bilden, so die Meinung des Vorstands.
Die Entscheidung, wer Landrat werden soll, wird unschlüssigen Wählerinnen und Wählern freilich nicht leicht fallen. Beim ersten Kandidatentreffen in Steinbach lagen Banzer und Gönsch inhaltlich nicht weit auseinander.
Bundestagswahl 2002
Mai
Am 22. Mai 2002 besuchen die Direktkandidaten von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Manuel Stock (Bundestag) sowie Ellen Enslin und Carsten Filges (beide Landtag), gemeinsam mit der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft, Margareta Wolf, zwei Unternehmen im Hochtaunuskreis, die sich besonders im Ausbildungsbereich engagieren und hier neue Wege gehen.
August
Große Aufregung in Oberursel!
Der 18. August naht mit großen Schritten und damit der Wahlkampfhöhepunkt für uns im Kreis: Joschka Fischer kommt nach Oberursel.
Doch die krisenreiche Außenpolitik ruft Joschka in die Welt und unsere aufwendig geplante Veranstaltung fällt ins Wasser. Die Veranstaltung muss kurzfristig abgesagt werden.
August
Wahlkampfzeit - Reisezeit.
Nach dem momentan bei den Spitzenpolitikern obligatorischen Hubschrauberrundflug über die Hochwassergebiete an der Elbe fand auch der Staatssekretär im Bundesumweltministerium Matthias Berninger (Grüne) Zeit, sich über Formen der biologisch-dynamischen Landwirtschaft in der Apfelbaumgemeinde Wehrheim zu informieren.
Begleitet wurde er dabei unter anderem vom hiesigen Wahlkreiskandidaten für den Bundestag, Manuel Stock, der Grünen-Kreistagsfraktionsvorsitzenden Cornelia Albrecht, der Usinger Grünen-Fraktionsvorsitzenden Ellen Enslin, dem Weilroder Parlaments- und Kreistagsabgeordneten Carsten Filges sowie von den Neu-Anspacher Grünen Eveline Lemke-Ziebeil und Jutta Bruns.
November
Günstiger Solarstrom, teure Abrechnung in der HUS
Seit kurzem ist die Photovoltaik-Anlage der Humboldtschule (HUS) erst in Betrieb und sorgt schon für erhebliches Aufsehen. Der Grund ist jedoch weniger der Start der umweltfreundlichen Energiegewinnung, vielmehr werfen Probleme mit der Stromabrechnung Schatten auf die Solaranlage. Um hier zu einer einvernehmlichen Regelung zu kommen, trafen sich vor Ort Vertreter der Grünen, des Netzbetreibers Süwag und der Schule. Neben Marcus Mezger und Ellen Enslin von den Grünen hatte sich auch der Grünen-Fraktionschef im hessischen Landtag, Tarek Al-Wazir, auf den Weg in luftige Kurstadthöhen begeben.
Landtagswahl 2003
Tarek Al-Wazir im Hochtaunus unterwegs
Tarek Al-Wazir bereist am 22. November 2002 den Hochtaunuskreis, besucht dabei mit unserer Direktkandidatin Ellen Enslin den Kinderhort Köppern und führt ein Gespräch mit der BI Fluglärm in Bad Homburg.
Januar
Polit-Brunch
Ist die Schule noch zu retten? Die Grünen im Hochtaunuskreis meinen ja, wenngleich der Rettungsversuch großer Anstrengungen und einer grundlegenden Strukturreform des hessischen Bildungswesens bedarf.
Bei einem gut besuchten Polit-Brunch in der Hugenottenkirche formulierte die Direktkandidaten der Grünen für die Landtagswahl im Wahlkreis 23, Ellen Enslin, klare Ziele, die im Falle eines weiteren PISA-Vergleichs zu erheblich besseren Noten für Hessens und Deutschlands Schulen führen dürften: Kleinere Schulen, kleinere Klassen, ein flächendeckendes Angebot an qualifizierter Ganztagsbetreuung mit pädagogischem Anspruch und eine Verbesserung der Lehrerausbildung, bei der die Didaktik mehr in den Vordergrund gestellt wird.
Für äußerst sinnvoll, weil mehr am Leistungsgedanken orientiert, hält es Enslin, wenn den Schulen künftig mehr Kompetenz gegeben werde, auch bei der Zusammenstellung des Teams: Wir müssen dahin kommen, dass die Schulen sich ihre Lehrer selbst aussuchen dürfen. Argumentativ unterstützt wurde die heimische Kandidatin von prominenter Seite: Mit Anna Lührmann war die mit erst 19 Jahren jüngste Bundestagsabgeordnete aller Zeiten nach Usingen gekommen. Sie hat ihr Abitur gerade erst hinter sich und war deshalb noch sehr nah dran an der Thematik.
Enslin: Engagement für die Energiewende
"Wie sieht die Energiewende in Hessen aus?", fragt Ellen Enslin Grünensprecherin des Hochtaunuskreises bei einer Veranstaltung zum Thema Energiewende in Neu Anspach.
Das einfachste Mittel, Energieressourcen zu schonen, um einen nachhaltigen Effekt in der Entwicklung zu erreichen liegt für Ellen Enslin auf der Hand: das Einsparen unnötigen Verbrauchs. Ziel der Energiewende ist es zwar, bei der Erzeugung von Strom von fossilen Energieträgern sowie von Atomstrom wegzukommen und stattdessen erneuerbare Energiequellen zu erschließen. Doch die vom Bund verfolgte Politik, das bis 1990 erreichte Maß an CO2-Emissionen bis 2005 um 25 Prozent zu minimieren, reiche nicht aus. Wir müssen massiv Strom einsparen!
Februar
Grüne rufen zu Protest gegen drohenden Irak-Krieg auf
Der Kreisvorstand von Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Hochtaunus ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich an der zentralen Demonstration gegen den Irak-Krieg am 15. Februar in Berlin und an den zahlreichen Protestaktionen in der Region zu beteiligen.
Der Protest sei auch wichtig, um das Nein der Bundesregierung zum Irak-Krieg zu unterstützen.
Ein neuer Krieg im Irak würde nicht nur Leid und Elend über die schon seit Jahren schwer geprüfte Bevölkerung bringen, sondern auch unabsehbare Gefahren für den ganzen Mittleren Osten und für die weltweite Koalition gegen den internationalen Terrorismus. Der nach dem Krieg drohende Zerfall des Irak könne die ganze Region dauerhaft destabilisieren.
3. Februar 2003
Hochtaunus-Grüne holen zweistelliges Ergebnis
Bei der Landtagswahl haben BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in beiden Hochtaunus-Wahlkreisen ein zweistelliges Ergebnis erzielt. Der Friedrichsdorfer Mathias Wagner zieht über die Landesliste in den Landtag ein.
Im Wahlkreis Hochtaunus I erhielten BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit ihrer Direktkandidatin Ellen Enslin 10,6% der Stimmen und verbesserten sich somit gegenüber 1999 um 3,5%. Im zweiten Hochtaunuswahlkreis steigerten sich die GRÜNEN von 7,5% auf 10,8%. Die Hochtaunus GRÜNEN holten somit ein Ergebnis über dem Landesschnitt ihrer Partei von 10,1%.
Neben Ellen Enslin auf Platz 15 hatten die Kreis GRÜNEN mit Mathias Wagner auf Platz 6 der Landesliste von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ein weiteres Eisen im Feuer. Wagner wird der neuen 12-köpfigen Fraktion angehören und sich für die Belange des Hochtaunuskreises in Wiesbaden einsetzen.
März
Grüne sprechen sich gegen einen Großtaunuskreis aus.
Kritik an der von Landrat Jürgen Banzer (CDU) entfachten Diskussion über eine Fusion von Hoch- und Main-Taunus-Kreis üben die Grünen-Politiker Horst Burghardt und Jens Scheller. In einer gemeinsamen Erklärung schreiben der Bürgermeister von Friedrichsdorf und der Erste Beigeordnete des Planungsverbandes: Wir sehen darin keine Antwort auf die tatsächlichen Probleme der Region, sondern einen Vorstoß zur weiteren Entsolidarisierung.
September
Zu den von der Landesregierung angekündigten Kürzungen bei den sogenannten freiwilligen Leistungen und ihren Auswirkungen auf den Landkreis erklärt der Landtagsabgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für den Hochtaunuskreis, Mathias Wagner:
Mit den von der Landesregierung angekündigten Mittelkürzungen stehen viele soziale Projekte und Initiativen im Hochtaunuskreis vor dem Aus. Die über Jahrzehnte aufgebaute soziale Infrastruktur im Kreis wird weitgehend zerstört.
Oktober
Im Rahmen der Vorbereitungen der Europawahl 2004 wird die grüne Europaabgeordnete Hiltrud Breyer am Dienstag, d. 7. Oktober, um 20:00 Gast auf Kreismitgliederversammlung von Bündnis 90/Die Grünen in Steinbach sein. Nur wenige Europaabgeordnete können auf eine derart lange und erfolgreiche Arbeit im Europäischen Parlament verweisen wie Hiltrud Breyer, die bereits seit 1989 der grünen Fraktion angehört und u.a. Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz ist. Besondere Schwerpunkte sind dabei die Gentechnologie, Tierschutz, Energiepolitik sowie die Frauenpolitik.
2004
Januar
Was sagen grüne Politiker des Hochtaunuskreises zu der neu entfachten Fusions-Debatte?
Für völlig uninteressant hält Cornelia Albrecht (Grüne) eine Fusion von zwei Klein-Kreisen wie Hochtaunus und Main-Taunus. Rhein-Main muss besser aufgestellt werden, fordert Albrecht stattdessen und erinnert an immer wiederkehrende Streitpunkte wie die Finanzierung von Messe, Zoo oder Theater. Wir brauchen eine richtige Regionalreform, die Lösungen für Frankfurt und das Umland bringt! Eine kleine Kreis-Fusion , so ihre Befürchtung, blockiere große Reformen.
Februar
Joschka kommt . . ., lautet der Titel des Plakats, das den Eingang der neuen Büroräume im Holzweg 14 ziert, . . . nicht zu uns, aber stoßen sie doch einfach trotzdem mit uns an. Das ließen sich die Freunde und Anhänger der Grünen nicht zwei Mal sagen und nutzten am 28. Februar 2004 die Eröffnung des neuen Partei-Büros zu einem gemütlichen Plausch. Bei Kaffee, Kuchen und einem leckeren Büfett wurde über die Parteiarbeit diskutiert.
Mai
Grüne kritisieren Abschiebepraxis in Hessen
Nach dem Kompromiss zum Zuwanderungsgesetz schöpfen die Hochtaunus Grünen Hoffnung, dass die momentan ausgeübte Abschiebepraxis bald ein Ende habe. Nach der neuen Regelung soll die Frist für die Erteilung der Niederlassungserlaubnis von 8 auf 5 Jahre verkürzt werden.
Europawahl 2004
Mai
Grüne Europa-Kandidatin verteidigt FFH-Gebiet
Hohe Ehre für Wehrheims neuen Zankapfel: Rebecca Harms, Grüne Kandidatin für das Europaparlament, stattet dem Erlenbach einen Besuch ab, um sich mit eigenen Augen ein Bild von der Schützenswürdigkeit des Baches zu machen. Der Erlenbach und seine Auen sollen als FFH-Gebiet (Flora, Fauna, Habitat) ausgewiesen werden.
Mai
Podiumsdiskussion zu Thema Eine gentechnikfreie Regione im Hochtaunuskreis - Chance oder Risiko für Landwirte und Verbraucher
mit Martin Häusling, Landtagsabgeordneter von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Monika Rhein, BUND-Fachfrau in Sachen Gentechnik und Hans-Georg Wagner, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Hochtaunus.
Juni
Grüne, DGB und Attac diskutierten Europäische Osterweiterung
Daniel Steinbach vom Vorstand der Grünen im Hochtaunuskreis konnte zur letzten Kreismitgliederversammlung in der Oberurseler Stadthalle am 3. Juni einige illustre Gäste begrüßen. Neben dem Vorsitzenden des DGB Hochtaunus Dietmar Mohr war mit Hermann Schaus auch ein Sprecher der Attac-Regionalgruppe eingeladen. Für die Grünen stieg Mathias Wagner (MdL) in die Diskussionsrunde ein. Mathias Wagner hob hervor, dass Europa vor allem ein Friedensbündnis sei. Risiken seien in wirtschaftlichen Angleichungsprozessen zu suchen. Als geeignete Antwort auf Globalisierung dient ein gemeinsames Europa nur dann, wenn dieser Angleichungsprozess so schnell wie möglich ablaufen könne. Auf diesen Tenor hat sich die Diskussionsrunde dann auch verständigt, von Beschlüssen wurde jedoch abgesehen.
Juni
Let´s Party Europe - Rock, Pop und Politik zum Anfassen.
Unter diesem Motto geht die Grüne Jugend Hochtaunus am 12.06.04 ins Finale der Europawahl. Anna Lührmann, Deutschlands jüngste Bundestagsabgeordnete, Tarek Al-Wazir, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Hessischen Landtag, und Mathias Wagner, Mitglied des Landtags und im Hochtaunuskreis beheimatet, feiern mit und laden zum lockeren Gespräch ein. Bands aus der Region spielen für die Gäste.
November
Ist unserer Wald als lebenswichtiger Raum für Wasser, Luft, Klima und Erholung in Gefahr - die Verwaltungsstrukturreform bei den Forstämtern und ihre Folgen
Grüne laden zur Podiumsdiskussion am 03. November 2004 ein. Moderator MdL Mathias Wagner begrüßt die Gäste Martin Häusling, Landtagsabgeordneter der Grünen, Oliver Conz, stellvertr. Vorsitzender der Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz, Claudia Mävers, IG Bau, Karl Mathias Gross, NABU Hessen und Thomas Götz, Bund Deutscher Forstleute.
Dezember
25 Jahre Bündnis 90/DIE GRÜNEN - Kreisverband Hochtaunus, ein Grund zum feiern. Am 07. Dezember 1980 trafen sich eine Gruppe engagierter Menschen im Separee der Gaststätte Johannisberg in Bad Homburg und legten den Grundstein für unseren Kreisverband.
Heute zählt der Kreisverband 165 Mitglieder. In allen Gemeinden des Hochtaunuskreises sind die Grünen in den Stadtparlamenten vertreten.
2005
Januar bis März
Kreiskassiererin Eveline Lemke-Ziebeil setzt sich für den Erhalt der Autonomie der Ortsverbände ein
Änderungen im Parteiengesetz, sowie in der Bundes - und Landessatzung haben eine Überarbeitung der Kreissatzung notwendig gemacht. Der Kreisfinanzrat sowie interessierte Mitglieder erarbeiten einen Änderungsvorschlag, der am 16.03.2005 den Mitgliedern zur Beschlussfassung vorgelegt wird.
Februar
Grüne machen mobil und rufen die Hochtaunus-Bürger auf, im Planfeststellungsverfahren Einwendungen gegen den Flughafenausbau geltend zu machen
Der Flughafen rückt mit dem Ausbau generell sehr viel näher an den Hochtaunuskreis heran und die Flugbewegungen werden sich mit der neuen Startbahn dramatisch erhöhen. Das Flugsicherungsamt kann jederzeit die Flugrouten ändern. Wer gestern noch Ruhe hatte, kann morgen schon mitten im Fluglärm sitzen!
Um jedoch künftig Ansprüche bezüglich gesundheitlicher Folgen und Wertminderung der eigenen Häuser geltend machen zu können, muss im derzeit laufenden Planfeststellungsverfahren eine Einwendung erhoben werden. (PM dazu hier )
Rechtsextremismus im Hochtaunuskreis
Nicht wegschauen, sondern genau hinsehen
Die Grünen im Hochtaunuskreis unterschätzen die Entwicklung nicht. Kreisvorstandsmitglied Doris Hohmann hat deshalb eine Recherche über Ereignisse im Hochtaunuskreis im Zusammenhang mit Rechtsextremismus angestellt. Ihre Sammlung, deren erster Eintrag im März 1993 datiert, umfasst 28 Seiten und kann als PDF herunter geladen werden.
„Wir wollen nicht wegschauen, sondern genau hinsehen. Deshalb werden wir die Chronologie der Geschehnisse weiter pflegen und hoffen mit unserem politischen Handeln stärker als bisher neofaschistischen Tendenzen entgegenzuwirken“ meint Doris Hohmann dazu.
Kritik an der Umsetzung der Ganztagsschule übten die Grünen auf der Podiumsdiskussiom am 13. April 2005 im Kurhaus. Sie fordern unter anderem Unterricht über den ganzen Tag, der sowohl vormittags als auch nachmittags durch Arbeitsgemeinschaften aufgelockert wird.
„Wir leisten uns das Aussortieren eines beträchtlichen Teils unserer Bevölkerung nach der vierten Klasse. Hessen entfernt sich zur Zeit immer weiter von einer individuellen Förderung. Und der Ganztagsunterricht, der halbherzig eingeführt wird, ist nichts weiter als ein Ausdehnen des 45-Minutentaktes auf den Nachmittag.“, gibt Tarek Al-Wasir zu bedenken.
Dass Hessen nicht auf den richten Weg zur Ganztagschule ist glaubt auch Sibylle Goldacker, Vorsitzende des Landeselternbeirats: „ Es fehlt das pädagogische Konzept. Wir bieten jetzt lediglich Schule mit Mittagsbetreuung an.“
Gerd Turk, Personalrat GEW, kritisiert: „Wir haben zu kleine Räume, zu große Klassen und zu wenig Lehrer. Dabei fordert die Pisastudie mehr individuelle Förderung und pädagogische Freiheit.“
Die Abkehr von den Forderungen der Pisa-Studie nach mehr Chancengleichheit und höheren Bildungsausgaben sieht Dietrich Lemke: „Der Umbau hat nicht begonnen. Es geht zurück in eine Bildungspolitik der 50iger Jahre.“
April
Nein zu MEADS
Wider jede Vernunft wurde das Milliarden teure Rüstungsprojekt MEADS mit Zustimmung der Grünen durch den Bundestag beschlossen. Der Parteivorstand und der Fraktionsvorstand des Kreisverbandes Hochtaunus protestieren energisch gegen diese Zustimmung.
Weitere Informationen dazu hier.
Juni
Omid Nouripour kandidiert für die Grünen
Direktkandidat im Wahlkreises 177
Auf der Wahlkreisversammlung des Wahlkreises 177 am 30. Juni 2005 wird Omid Nouripour zum Kandidaten für die Bundestagswahl nominiert. Der 30 Jahre junge Promovent der deutschen Philologie ist seit 1996 Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen. Seit 2002 ist Nouripour Mitglied des Bundesvorstandes seiner Partei, nachdem er vorher Sprecher der Grünen Jugend Hessen war.
Juli
Gaspreiserhöhung stößt bei den Grünen im Hochtaunus auf Widerstand.
Die Grünen im Hochtaunuskreis fordern die Nutzer von Gas auf, sich gegen die zum 1. August angekündigte zweite, nicht mehr nachvollziehbare Preiserhöhung in diesem Jahr zu wehren. „Erst seien es angeblich die gestiegen Bezugspreise, dann die Anpassung an den gestiegenen Ölpreis, wenige Tage später sollte es an der großen Hitze in Frankreich liegen, denn dort funktionieren angeblich die Kühlsysteme in den Atomkraftwerken nicht mehr. Zu guter letzt wird argumentiert, die Erhöhung sei wichtig, um die Kostenentwicklung in den Wintermonaten stabil zu halten“, empört sich Doris Hohmann vom Kreisvorstand und fordert von Mainova die Offenlegung ihrer Preiskalkulationen, damit die Kunden die Berechtigung der Preiserhöhung prüfen können.
Kandidat der Grünen besucht die Arnold AG
"Uns hilft keiner, wir müssen uns selber helfen" – so wurde der Direktkandidat der Grünen für den Bundestagswahlkampf, Omid Nouripour, von der Geschäftsleitung der Arnold AG in Friedrichsdorf begrüßt. Nouripour hatte die Firma besucht, um zu erfahrenen, was ein mittelständisches Unternehmen in seinem Wahlkreis von ihm als möglichen künftigen Bundespolitiker erwartet. Der Vorsitzende des familiengeführten Unternehmens, Uwe Arnold, nahm dann auch kein Blatt vor den Mund. Doch zuvor erhielten Nouripour und Doris Hohmann, Mitglied des Grünen-Kreisvorstandes im Hochtaunus, eine Führung durch das Friedrichsdorfer Werk mit rund 150 Mitarbeitern.
Podiumsdiskussion der Arbeitsloseninitiative des Usinger DRK Impulz
Rund 90 Besucher kamen zur Podiumsdiskussion der Arbeitsloseninitiative des Usinger DRK Impulz. Eine stolze Zahl, wie Fernseh-Moderator Uwe Günzler, der Fragen und Wortbeiträge lenkte, zunächst feststellte, bevor er auf die Überparteilichkeit der Veranstaltung hinwies. Auf dem Podium stellten sich gestandene Parteienvertreter den Fragen des Publikums.
"Wir wollen Arbeitsplätze schaffen, die Zukunft haben", kündigte Omid Nouripour für die Grünen an und nannte beispielhaft den Bereich der Ökologie, in dem dies möglich sei. Er sprach sich gegen eine Erhöhung der Mehrwertsteuer aus. "Wir wollen auch niemandem das Altersvermögen wegnehmen, aber wir wollen das Potenzial der älteren Arbeitnehmer besser nutzen."
Schüler hätten Grün gewählt
Podiumsdiskussion im Gymnasium Oberursel
Ginge es nach dem Willen der Schüler, so wären die Grünen bei den kommenden Wahlen die eindeutigen Sieger. So sah jedenfalls das Ergebnis des simulierten Wahlganges bei der Podiumsdiskussion in der Rotunde des Gymnasiums Oberursel aus.
Mehr dazu hier
Omid geht baden
Dass Politiker bisweilen baden gehen, ist eine seit langem verbriefte Erkenntnis. Beim ersten Schwimmbadfest des Fördervereins Nasp in Neu Anspach kann das jedoch jeder lebhaft miterleben. Auch Omid zieht die Badehose an und tritt mit seinem Team beim Fischerstechen gegen die politischen Kontrahenten an. So manche Schwammattacke muss er über sich ergehen lassen. Doch trotz strömenden Regens haben alle riesigen Spaß miteinander.
Grüner Kandidat beim Amnesty - Gruppentreffen zu Gast
Neben einem Rückblick auf die letzten Aktionen und dem Ausblick auf die nach der Sommerpause geplanten Initiativen, stand beim letzten Amnesty - Gruppentreffen auch die Diskussion zum Thema Bundestagswahl und Wahlprogramme der Parteien auf der Tagesordnung. Omid Nouripour nahm dies zum Anlass für einen Besuch. Die anwesenden Mitglieder nutzten die Gelegenheit und formulierten kritische Fragen zum Wahlprogramm. Überzeugend stellte Omid die Kompetenz der Grünen in Fragen der Menschenrechte heraus.
August
Direktkandidat von Bündnis 90/Die Grünen, Omid Nouripour, tourt per Rad durchs Weiltal
Ein starkes Team trat mit Omid Nouripour am Wochenende die Tour durch das Weiltal an. Neben dem Landtagsabgeordneten Mathias Wagner begleiteten Jutta Bruns, Fraktionsvorsitzende der Anspacher Grünen, Tobias Herp, Kreisvorstand des Hochtaunuskreises, Ralf Hohmann, Vorstandssprecher der Friedrichsdorfer Grünen und Günter Schmuk, Fraktionssprecher in Glashütten, den Direktkandidaten.
Omid Nouripour bewies am Weiltagsonntag echte Führungsqualitäten. Die Grünen präsentierten sich als schnelle Truppe und legten gleich zum Start ein ordentliches Tempo vor. Hielt sich der Teamführer zu Beginn der Etappe noch ein wenig im hinteren Drittel des Feldes auf, um im Windschatten seines Teams zu fahren, packte Nouripour gleich nach der ersten Versorgungsstation der sportliche Ehrgeiz und zog das Tempo an. Unterwegs gab es vielfach freundliche Grüße für das Grünen-Team.
Der Grüne hatte sich offenbar vorgenommen, seinen Konkurrenten zumindest in der Zeitwertung deutlich zu schlagen, denn auch an der Landsteiner Mühle gönnte er sich und seinem Team nur eine kurze Kaffeepause. Auf dem Weg zwischen Weilrod und Berlin war dennoch Zeit für Kunst und einen kurzen Plausch mit Bürgermeister Axel Bangert (SPD). Klar, dass Nouripour auch das Gespräch mit den Bürgern suchte: Das gab neuen Auftrieb, denn der Grüne trat gestärkt in die Pedale und peilte Weilmünster an, wo die Parteifreunde schon warteten. Keine Frage, das grüne Trikot – bei der Tour de France bekommt’s der beste Sprinter – hatte nicht nur politischen, sondern auch sportlichen Wert.
Grüner Besuch auf einem Bio-Bauernhof in Weilmünster-Ernsthausen
Hoch über Ernsthausen zwischen Bäumen und Feldern in einer herrlichen Landschaft liegt der Demeter-Biobauernhof „Rathsbacher Hof“. Ihn hatte sich am 10. August Omid Nouripour, Direktkandidat der Grünen für den Wahlkreis 177, als Ziel für einen Besuch ausgesucht. In Begleitung der Hochtaunusgrünen Jutta Bruns und Gudula Bohusch von der Fraktion Neu- Anspach, Doris Hohmann vom Kreisvorstand, Manfred Reppel-Schröter vom OV Grävenwiesbach und Markus Mezger, Fraktionsvorsitzender der Kreistagsfraktion, ließ er sich von Silke Radu durch den Hof führen.
Omid Nouripour in der Bait-ul-Huda Moschee in Usingen
Am Donnerstag, den 11. August, machte sich der Bundestagskandidat der Grünen, Omid Nouripour, zusammen mit dem Fraktionsvorsitzenden im Kreistag Markus Mezger und der Vertreterin des Kreisvorstandes Doris Hohmann ein Bild von der Bait-ul-Huda Moschee in Usingen und suchte vor allem das Gespräch, um einen «interreligiösen Dialog» zu beginnen.
Die Verständigung zwischen Deutschen und Muslimen zu fördern und zu verbessern war der Zweck des Besuches in der Bait-ul-Huda Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde in Usingen. “Wir müssen in einen kritischen interreligiösen Dialog eintreten, um uns gegenseitig zu verstehen und Vorurteile, wie sie gerade auch im Zusammenhang mit dem internationalen Terrorismus gegenüber dem Islam entstanden sind, abzubauen. Hier ist ein Anfang gemacht, den es gilt weiter auszubauen und fortzuführen.”, erklärt Nouripour abschließend.
Omid Nouripour, Direktkandidat für den Wahlkreis Hochtaunus, und Birgitt Bender, MdB, am 26. August in der salus klinik in Friedrichsdorf
Am 26. August besuchten Birgitt Bender, gesundheits- und drogenpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion, und Omid Nouripour, Mitglied des Bundesvorstandes und Direktkandidat im Wahlkreis 177, die Friedrichsdorfer salus klinik. Begleitet wurden sie von Mathias Wagner, bündnisgrüner Abgeordneter im Hessischen Landtag, Markus Mezger, Fraktionsvorsitzender für Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag, und Doris Hohmann, Mitglied des Kreisvorstandes. Im Rahmen des Besuches informierten sich die grünen Politiker im Gespräch mit Ralf Schneider, dem Direktor der Klinik, über die erfolgreiche Arbeit auf den Gebieten psychosomatische Störungen und Suchterkrankungen.
Rhein-Main Solar Tour 2005
Als verkehrspolirtischer Sprecher war natürlich Mathias Wagner gerne dabei. Los ging es in Bad Homburg und Dank Tobias Herp von den GRÜNEN Hochtaunus waren wir mit einem eigenen Solarmobil dabei.
Einmal mit Ökostrom aufgeladen fährt das Leicht-Elektro-Mobil auch ohne mit bis zu 80 Stundenkilometern. Die erste Etappe führte von Bad Homburg nach Bad Nauheim.
Angekommen in Bad Nauheim trafen sie die dortige Bundestagsdirektkandidatin Brigitta Nell-Düvel. Sie übernahm Mathias Platz im Twike und fuhr mit Tobias den Rest der Tour über Bad Vilbel nach Frankfurt.
Saalburg und Limes als Welterbe
Omid Nouripor, grüner Direktkandidat für den Hochtaunuskreis informierte sich bei einem Gespräch mit Dr. Egon Schallmayer über die Entwicklungen im Saalburg - Kastell und am Limes. In Begleitung der Grünen Kreisvorstände Hermann Mayer und Doris Hohmann, sowie Rosa Müller, einer interessierten Bürgerin, ließ er sich im Innenhof des neu erweiterten Verwaltungsgebäudes von Dr. Egon Schallmayer sehr anschaulich die Entstehungsgeschichte des Römerkastells bis hin zum Wiederaufbau schildern.
„Das Gütesiegel der Unesco gibt Impulse für den Fremdenverkehr und den Regionaltourismus. Das Römerkastell Saalburg trägt wesentlich dazu bei.“, ist Nouripour überzeugt.
Besonders begeistert zeigte sich Nouripour von dem umfangreichen Programm zur Museumspädagogik und dem breit gefächerten Angebot an Veranstaltungen. Bei der Ankunft kamen ihm bereits strahlende Kinder entgegen mit ihren selbstgetöpferten Schalen und verkleidete kleine Römer, die das Kastell erkundeten.
September
Grüne Jugend Hochtouren auf dem Laternenfest
"Hilfe - mein Eis schmilzt!", hieß die Aktion zum Thema Ökologie, mit der die Grüne Jugend am Samstag die Besucher des Laternenfestes überraschte:
Es ist Sommer, glühende Hitze in der Altstadt von Bad Homburg. Ein Pinguin watschelt verloren hin und her, in einer Hand ein Eis, in der anderen das Schild "Hilfe! Mein Eis schmilzt!". Im Hintergrund läuft Gute-Laune-Musik. Ein Banner weist auf die Hintergründe der Aktion hin. GRÜNE-JUGEND-Aktivisten versuchen den Pinguin zu retten, indem sie PassantInnen Eiswürfel verkaufen, die dann der Pinguin bekommt. Der Erlös fließt in ein Klimaschutzprojekt.
GRÜNES Team startet beim Friedrichsdorfer Stadtlauf
Beim diesjährigen Friedrichsdorfer Stadtlauf ging zum ersten Mal ein GRÜNES Team an den Start.
Mathias Wagner, seit Beginn dieser Wahlperiode Landtagsabgeordneter in Wiesbaden, lief mit seinem Team am 03.09.05 den fünf Kilometer langen Fitnesslauf in einer Spitzenzeit von 27 Minuten.
Omid beim internationalen Sommerfest der Asylbewerber in Friedrichsdorf
Ein buntes Treiben erwartete Omid Nouripour am Samstag beim Besuch des Sommerfestes der Asylbewerber in Friedrichsdorf. Nouripour nahm die Gelegenheit wahr und erkundigte sich im Gespräch mit Lutz Kunze, Sprecher von Pro Asyl, nach den Lebensumständen der Bewohner und den Bedingungen in der Unterkunft. Samer Aboutara führte ihn anschließend durch das Gelände und besuchte mit ihm eines der Häuser, so dass sich Nouripour ein Bild vom Leben der Familien machen konnte. Zum Abschied dankte er den Mitarbeitern von Pro Asyl für ihr Engagement und sicherte, wo es möglich ist, seine Unterstützung.
Usinger GRÜNE feiern auf dem Birkenhof
Den Reiterhof Birkenhof hatten sich die Usinger GRÜNEN als Ort für ihr Sommerfest ausgesucht. In dem wunderschön gelegenen Hof ließen sie es sich so richtig gut gehen. Bereits sehnsüchtig erwartet, traf am Abend Omid Nouripur zur Feiergesellschaft. In gemütlicher Runde wurde ausgiebig über politische und weniger politische Themen diskutiert.
Omid Nouripour: „Zapft die Sonne an“ – 6 KW-Fotovoltaikanlage geht am 6. September in Eschbach ans Netz
Vierzig Quadratmeter Solarzellen schmücken jetzt das Dach des Hauses Usinger Straße 77 in Usingen, sodass noch rechtzeitig vor dem Winter die letzten Sonnentage intensivst genutzt und in Strom umgewandelt werden. Dies freut besonders Ellen und Hans-Jürgen Enslin vom Eschbacher Tee-Kontor, denn der Solarstrom wird ins öffentliche Netzt eingespeist und den Besitzern der Anlage finanziell rückvergütet. Am 6. September besichtigte der grüne Direktkandidat für die Bundestagswahl im Hochtaunus, Omid Nouripur, die Anlage und ließ sich von Vertretern aus dem solarthermischen Gewerbe über die vielfältigen Möglichkeiten der Nutzung von Sonnenenergie informieren.
Diskussion beim Frauenring Oberursel – Schlagworte statt Lösungen
Die Wähler - so sie sich denn noch nicht entschieden haben - fordern Informationen von den Politikern: Informationen, die ihnen eine klare Entscheidung bei der vorgezogenen Bundestagswahl ermöglichen. Entsprechend positiv haben Oberursels Bürger die vom Frauenring veranstaltete Podiumsdiskussion mit den Direktkandidaten aus dem Hochtaunuskreis angenommen. Rund 50 Gäste kamen am Mittwoch den 07. September in die Stadthalle. Die auf fünf Minuten bemessene Antwortzeit pro Politiker, reduzierte die Antworten jedoch notgedrungen auf Schlagworte. Bevor die Kandidaten und ihre Vertreter in Schlussplädoyers noch einmal dezidiert um das Vertrauen der Wahlbürger warben, nutzte Nouripour seine letzten beiden Redeminuten zu einem Angriff auf die Linkspartei: "Sie können nicht einfach sagen, dass ihre Partei mit den bisherigen Problemen nichts zu tun hat. Die PDS trägt in vielen Kommunen und Ländern Verantwortung, und auf ihrer Liste treten fast nur PDS-Kandidaten an", kritisierte er Schaus und warf ihm Heuchelei vor.
Vergeblicher Besuch von Grünen-Bundestagskandidat Nouripour im Flüchtlingswohnheim in Grävenwiesbach
Am 8. September wollten Irmela Ganzer und Omid Nouripour die Asylbewerberunterkunft in Grävenwiesbach besuchen. Der Grund für diesen Besuch war, dass in der Vergangenheit von besorgniserregenden Zuständen berichtet wurde. So seien unter anderem schmutzige Flure und fehlende Duschköpfe alltägliche Probleme der Bewohner. Leider wurde den GRÜNEN sowie einem Pressevertreter nach Rücksprache mit der Geschäftsführung der Betreibergesellschaft Taurus der Zutritt verweigert.
„Wir sind befremdet über die Reaktion der Leitung des Hauses und verlangen erstens eine sofortige Verbesserung der Lage der ca. 125 Bewohner, zweitens grundlegende Transparenz der Situation der Menschen im Haus und drittens die Erlaubnis für einen Besuch der Unterkunft.“, erklären dazu Nouripour, und Ganzer.
Spätsommerfest in Friedrichsdorf
20 Jahre grüne Friedrichsdorfer Stadtfraktion – wenn das kein Grund zum Feiern ist!
Die Stadtverordnetenfraktion und der Friedrichsdorfer Ortsvorstand luden am 10. September zu ihrem Spätsommerfest. Mehrere prominente bündnisgrüne Gäste hatten ihr Kommen zugesagt. So kamen im Laufe des Nachmittags der Friedrichsdorfer Landtagsabgeordnete Mathias Wagner, Tarek Al-Wazir, Fraktionsvorsitzender der Landtagsfraktion, Anna Lührmann, grüne Bundestagsabgeordnete aus dem Main-Taunus-Kreis, Omid Nouripour, der Direktkandidat für Bündnis 90/Die Grünen im Wahlkreis Hochtaunus, sowie Horst Burghardt, Bürgermeister in Friedrichsdorf. Aufmerksam lauschten die 130 Besucher den ergreifenden Reden von Anna Lührmann und Tarek Al-Wazir. Vorstandssprecher Ralf Hohmann dankte anschließend allen Kommunalpolitikern für ihr Engagement, besonders jenen, die bereits seit der ersten Stunde aktiv Politik für Bündnis 90/Die Grünen machen. Etwas überrascht nahmen Horst Burghardt, Hermann Maier und Reiner Gutermuth Blumen, Sekt und einem von allen anwesenden Promis unterschriebenen Dankesbrief entgegen. Auch Priska Hinz gehörte der ersten Friedrichsdorfer grünen Stadtverordnetenfraktion an. Sie konnte wegen eines Wahlkampftermins leider nicht kommen.
Ehrung Dr. Egon Schallmayer
Beim diesjährigen Jahresempfang des Hochtaunuskreises wurde Dr. Egon Schallmayer für sein Engagement für die Saalburg und den Limes der Saalburgpreis überreicht. Bündnisgrüne Politiker ließen es sich nicht nehmen ihm herzlich zu gratulieren.
Neben Jens Scheller, Horst Burghardt, Hermann Maier, gehörten Omid Nouripour, Doris und Ralf Hohmann, sowie Jutta und Hans Bruns zu den Gratulanten.
Omid Nouripour besucht innovative Unternehmen
Der Direktkandidat der Grünen war in Neu-Anspach auf Tour. Am Dienstag den 13. September besuchte der Direktkandidat der Grünen für den Wahlkreis Hochtaunus/Oberlahn, Omid Nouripour, in Begleitung von Doris Hohmann, Vorstandsmitglied der Grünen im Hochtaunus, und Jutta Bruns, bündnisgrüne Fraktionsvorsitzende in Neu-Anspach zwei innovative Unternehmen in Neu-Anspach. Seine kleine Tour begann er bei Firma Wechselstrom auf ihrem neuen Betriebsgelände in der Robert-Bosch-Straße. Gerd Euler errichtet hier die größte Erdwärmeanlage in der Region. Nach der Spezialisierung auf Photovoltaik ist der Unternehmer und Mitbegründer des Vereins "Soene Kraft Hochtaunus e.V." nicht zum ersten Mal Vorreiter im Bereich umweltverträgliche Energietechniken. Anschließend besuchte er die Firma Greentop in der Siemensstraße in Neu-Anspach, die Rußpartikelfilter für Dieselmotoren herstellt.
Florian Quetting geht für die GJ aufs Podium
Eifrig diskutierten junge Politikern am Mittwoch Abend in der Aula der Altkönig Gesamtschule in Kronberg. Großen Raum nahm dabei das Thema Lockerung des Kündigungsschutzes ein, wie es CDU und FDP fordern. Grünen-Jugend-Vertreter Florian Quetting und Lars Kieneck von den Jungsozialisten (Jusos) sprachen sich entschieden gegen dieses Modell aus. Mona Model von den JuLis (Jungliberale) und Torsten Hofmann von der Jungen Union verteidigten hingegen die Idee.
Neben den Themen Ökologie und Gesamtschulen in Deutschland diskutierten die vier Jungpolitiker auch über den EU-Beitritt der Türkei. Quetting sprach sich entschieden für einen Beitritt aus: "Durch ein Nein befürchte ich, dass Kräfte, die wir nicht wollen - wie etwa das Militär- gestärkt werden."
Oktober
31 Kandidaten für die Kreistagswahl 2006
Die Hochtaunusgrünen haben am 11. Oktober ihre Kandidaten für die Kreistagswahl am 26. März 2006 aufgestellt. Erst kurz vor Mitternacht standen die Kandidaten fest. Ganz nach dem grünen Statut teilen sich nun 16 Frauen und 15 Männer jeweils abwechselnd die 31 Listenplätze.
Ellen Enslin,grüne Fraktionsvorsitzende aus Usingen, ist die neue Spitzenkandidatin. Ihr zur Seite steht auf Platz 2 Hermann Maier (Friedrichsdorf), der die Grünen bisher im Kreisausschuss vertreten hat, gefolgt von Käthe Springer aus Glashütten(Platz 3) und Carsten Filges (Platz 4, Weilrod). Auf den Plätzen fünf bis zehn folgen mit Ulrike Scheuner (Wehrheim), Norman Dießner
(Oberursel), Hadmut Lindenblatt (Steinbach), Enno Pflug (Neu-Anspach), Andrea Conrad (Friedrichsdorf) und Axel Sager (Kronberg) sechs Kreistagsneulinge.
